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Paris – Brest - Paris

10.09.2011 20:24 von Markus Utz

Ein besonderes Fahrrad-Abenteuer

Achim Escher
Erstmalig hat ein Fahrer der Touristik-Abteilung des RV Bamlach am Langstreckenrennen Paris – Brest – Paris über 1.230 km teilgenommen. Diese traditionelle Veranstaltung wird bereits seit 1891 ausgetragen und ist damit älter als die Tour de France. Sie findet mittlerweile alle vier Jahre ausschliesslich für Hobbyradler statt. Waren es bei der ersten Austragung nur 206 Teilnehmer so standen dieses Jahr fast 6.000 sogenannte Randonneure am Start, davon ca. 390 aus Deutschland. Einer davon war Achim Escher vom RV Bamlach, der dieses Abenteuer wagte. Die Teilnahme setzte jedoch zunächst die Qualifikation durch eine Serie von Prüfungen (Brevets) voraus, die Escher bei einem offiziellen Ausrichter in Freiburg absolvierte. Nach je einer 200, 300, 400 und 600-km-Tour in diesem Frühjahr war die Qualifikation für Paris perfekt.

So ging es am Sonntag, 21.08.2011 um 16:40 am Rande von Paris an den Start. Zunächst führte die Strecke über den sehr hügeligen Kurs in Richtung Brest. Das Zwischenziel nach 618 km erreichte Escher in unerwartet guter Zeit und machte sich ohne Pause weiter auf den Rückweg. Erst in der zweiten Nacht folgte dann eine kurze zweistündige Schlafpause. „Die dritte Nacht war dann zäh wie Kaugummi, die letzten 200 km fühlten sich genauso lange an wie die ersten 1.000“, so Escher. Mit kurzen Nickerchen in den Kontrollstellen und dank der Motivation durch die französischen Fans an der Strecke, konnte auch der letzte Abschnitt bewältigt werden. Am Mittwoch um 08:51 Uhr und damit nach 64:11 Stunden erreichte Escher das Ziel in Paris. Damit konnte er sein selbst gestecktes Ziel von 70 Stunden und das offizielle Zeitlimit von 90 Stunden deutlich übertreffen.

Text: Achim Escher

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