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Bericht der Badischen Zeitung

12.07.2010 12:36 von Markus Utz

Die Badische Zeitung über den Radmarathon 2010

Bild von Jutta Schütz (Badische Zeitung)
Beim Balinea-Radmarathon starteten die ersten Radsportler bereits ab sechs Uhr morgens auf der 240-Kilometer-Strecke.

Früh um 6 Uhr standen die ersten Radfahrer bei den Helfern des RV Bamlach auf der Matte, um sich für den Balinea-Radmarathon anzumelden.
Bei der Hitze würden schließlich diejenigen einen Vorteil haben, die möglichst zeitig loskommen. Ging es doch ab sechs Uhr morgens darum, sich für die längste und schwerste Strecke des Radmarathons einzuschreiben – über 240 Kilometer. 17 Fahrer wollten diese Strecke bewältigen. Sie führte über Kandern, das Aulemer Kreuz, den Schluchsee, Hinterzarten, Sankt Märgen, Todtnau und das Wiedener Eck. Insgesamt waren 4100 Höhenmeter zu überwinden. Keine leichte Aufgabe, wie zwei Freiburger Teilnehmer anmerkten, die vom Radmarathon aus dem Internet erfahren hatten.

"In diesem Jahr haben wir endlich mal wieder richtig Glück mit dem Wetter", meinte der Vorsitzende des RV Bamlach, Gerhard Hugenschmidt, zufrieden. Auch wenn es wieder sehr heiß werde: "Viele unserer Teilnehmer sind Schönwetterfahrer." Hugenschmidt baute morgens vor den Balinea-Thermen bereits Bänke und Tische für die Bewirtung der Radsportler auf. Vom Radsportverein, der einige junge Talente in seinen Reihen hat, sind nicht viele mitgefahren. "Die meisten sind heute Streckenposten", teilte Hugenschmidt mit. Für die Strecke wurden verkehrsberuhigte Straßen ausgewählt, sie wurde außerdem so gelegt, dass attraktive Aussichtspunkte angefahren werden konnten.
Für die 155-Kilometer-Distanz über 2500 Höhenmeter meldeten sich bereits mehr Teilnehmer an als für die ganz schwere Strecke. Viele Hobbyfahrer waren hier dabei, so eine Radgruppe aus Binzen und auch Rollstuhlfahrer und Behindertensportler Frank Graf aus Freiburg, der mit seinem Spezial-Liegerad antrat. Mitgemacht hat er schon im vergangenen Jahr. "Damals war es anfangs ein bisschen nass – einen trockenen Untergrund habe ich aufgrund meiner geringen Bodenfreiheit lieber", meinte er lachend. Die Hitze macht ihm nichts aus – am heutigen Sonntag hat er nur mehr Zeit eingeplant. Im vergangenen Jahr fuhr er nämlich die 110-Kilometer-Distanz – diesmal legt er die mehr als 40 Kilometer auf der Strecke über das Lipple, Gersbach, Gschwend, Münstertal und Neuenburg drauf. Graf hofft, dass es gut läuft für ihn . "2009 habe ich fast einen Schnitt von 16 Kilometer pro Stunde geschafft, das ist wirklich gut."

Später am Tag begannen die Anmeldungen über 110 Kilometer und 1300 Höhenmeter, über 75 Kilometer mit 700 Höhenmetern und das Jedermann-Fahren auf der leichten Strecke über 35 Kilometer Richtung Binzen und Fischingen . "Wir sind gespannt, wer sich als größte Gruppe meldet, denn die erhält um 17 Uhr einen Preis", lockte Gerhard Hugenschmidt.

Bericht und Bild: Jutta Schütz (Badische Zeitung)

Hier ein weiterer Bericht der Badischen Zeitung...
Lesen Sie wer den Preis als größte Gruppe gewann und wie es Frank Graf ergangen ist.

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